Archiv der Kategorie: Print

Druckausgaben von Zeitungen und Zeitschriften

Digitales Lesen über den Wolken – Lufthansa mit großem Angebot

Eine riesige Magazin- und Zeitungs-Auswahl, jederzeit verfügbar und nie vergriffen:
Lufthansa setzt beim Leseangebot für ihre Fluggäste auf eJournals. Ob Sport, Nachrichten oder Autos, ob Reise, Buntes, Musik oder Kulinarik – die Themenvielfalt der angebotenen Zeitschriften und Zeitungen ist groß. Aktuell stehen mehr als 250 digitale Titel, darunter auch einige für Kinder, in 18 Sprachen zur Wahl und sind für Lufthansa-Gäste schon drei Tage vor ihrem Flug jederzeit verfügbar. Das Angebot soll künftig noch ausgebaut werden.

Der Download des digitalen Lesematerials funktioniert ganz einfach: Mit der Eingabe des Buchungs­codes oder der Ticketnummer und des Namens auf lh.com/eJournals oder Zugriff über die Lufthansa-App können Lufthansa-Passagiere den oder die Lieblingstitel auswählen, herunterladen und auf dem eigenen elektroni­schen Gerät speichern. Die Lektüre steht ihnen auch nach Ende ihres Fluges als PDF-Datei unbegrenzt lange zur Verfügung.

Abhängig von der Buchungsklasse und dem Vielfliegerstatus stehen Lufthansa-Fluggästen ab drei Tage vor dem Flug und bis zum Reiseende zwischen einem und 20 digitale Exemplare pro Flug zum kostenlosen Download zur Verfügung. Zusätzlich können sie, weitere Digital-Zeitungen oder -Zeitschriften gegen eine Gebühr erwerben.

Lufthansa bietet mit der Umstellung auf digitales Lesematerial durch die wesentlich größere Bandbreite von Zeitungen und Magazinen in deutlich mehr Genres und Sprachen als bisher nicht nur ihren Fluggästen Vorteile sondern schont auch die Umwelt. Die eJournals sind nachhaltiger, da kein Papier, keine Druckfarben und keine Logistik für die Distribution benötigt werden. Die Reduzierung des Print-Lese­materials bedeutet zugleich weniger Gewicht an Bord und damit einen geringeren Kerosinverbrauch.

In den Lufthansa-Lounges und in der First-Class auf Langstreckenflügen ist nach wie vor das gewohnte, gedruckte  Lese­material zu finden. In der Business-Class auf Interkontinen­tal­­flügen werden auch weiterhin Magazine angeboten. Außerdem gibt es an den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München sowie an den Flughäfen in Berlin, Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf jeweils an mehreren zentralen Punkten ein Zeitungs-Angebot für alle Lufthansa-Fluggäste.

Bild: Lufthansa Bildarchiv, FRA CI/P

Indirekte Presseförderung: Zustellermässigungen 2017 stabil

eidgenossenschaftBern, 09.12.2016 – Der Bund leistet jährlich einen Beitrag von 50 Millionen Franken zur indirekten Presseförderung. Damit gewährt die Schweizerische Post Ermässigungen für die Zustellung von Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse sowie für Zeitungen und Zeitschriften der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse. Die Ermässigungen für das Jahr 2017 betragen 25 Rappen beziehungsweise 16 Rappen pro Exemplar.

Der Bundesrat hat die Ermässigungen für die Zustellung von abonnierten Zeitungen und Zeitschriften in der Tageszustellung der Schweizerischen Post genehmigt. Sie basieren auf den Resultaten der jährlich vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) eingeforderten Selbstdeklarationen der Verleger und Herausgeber. Darin geben diese an, ob sie die Voraussetzungen zum Erhalt der Zustellermässigung weiterhin erfüllen. Die förderberechtigten Zeitungen und Zeitschriften sind auf der Website des BAKOM ersichtlich.

Ermässigung für die Regional- und Lokalpresse bleibt gleich

Per 1. Oktober 2016 erfüllten 142 Titel der Regional- und Lokalpresse die Voraussetzungen zum Erhalt der indirekten Presseförderung. Die Zahl der berechtigten Titel bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr gleich. Die Versandmenge ist jedoch um 0,7 Millionen Exemplare gestiegen. Dies, weil im Laufe des Jahres 2016 zwei mittelgrosse Tageszeitungen förderberechtigt wurden, welche auflagenstärker als die weggefallenen Titel sind.

Der Bund fördert die Regional- und Lokalpresse jährlich mit einem Beitrag von 30 Millionen Franken. Zusätzlich wird im Rahmen des Differenzenausgleichs der im Jahr 2015 nicht ausbezahlte Betrag hinzugerechnet. Mittels des verfügbaren Förderbetrags und der tatsächlichen Versandmenge des vorangehenden Jahres wird die Ermässigungsberechnung vorgenommen. Für 2017 wird die Ermässigung auf 25 Rappen pro Exemplar festgesetzt und bleibt somit gleich hoch wie im Jahr 2016.

Höhere Ermässigung bei der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse

Bei der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse erfüllten per 1. Oktober 2016 insgesamt 1’046 Zeitungen und Zeitschriften die Voraussetzungen, um von der indirekten Presseförderung profitieren zu können. Das sind 20 Titel weniger als im Vorjahr. Die jährliche Versandmenge sinkt auf 130 Millionen Exemplare (-3,3 Millionen). Gründe für den Rückgang sind unter anderem weniger Abonnentinnen und Abonnenten, geringere Erscheinungshäufigkeit oder die Einstellung des Titels.

Der Bund unterstützt die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse jährlich mit 20 Millionen Franken. Die Berechnung für die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse ergibt für 2017 eine Ermässigung von 16 Rappen pro Exemplar. Sie ist somit ein Rappen höher als im Jahr 2016.

Differenzenausgleich

Da die effektiven Versandmengen der geförderten Titel vorab nicht bekannt sind, werden die jährlichen Ermässigungen pro Exemplar aufgrund der Vorjahresmengen berechnet. Entsprechend fallen bei der Post jedes Jahr Mehr- oder Minderausgaben an, abhängig davon, wie stark die effektiven Versandmengen von den Vorjahresmengen abweichen. In diesem Fall sieht die Postverordnung einen Ausgleich der Differenzen vor.

Aufgrund der anhaltenden Tendenz sinkender Auflagezahlen wurden im 2015 die gesetzlich vorgegebenen Förderbeiträge in beiden Kategorien nicht vollständig ausgeschöpft. Der nicht ausbezahlte Betrag wurde nun bei der Berechnung der Ermässigungen 2017 berücksichtigt und zu den 30 beziehungsweise 20 Millionen Franken hinzugerechnet.

Pietätloser Investigativ-Journalismus – Ringier bekommt die Quittung

Der Medienkonzern Ringier bekommt für seine Gier nach Meldungen, die gute Verkaufsargumente für die Titel liefern die Quittung. Investigativ-Journalismus potenziert mit Beiträgen von Passantinnen und Pasanten führt oftmals zu einem ungeniessbaren Informationsbrei.

Die von Heinz de Specht besungene Medienkritik an Ringier trifft den Nagel auf den Kopf.

Indirekte Presseförderung: Bundesrat legt Preisermässigungen für 2016 fest

logo_suisseBern, 04.12.2015 – Der Bund leistet jährlich einen Beitrag von insgesamt 50 Millionen Franken zur indirekten Presseförderung. Damit gewährt die Schweizerische Post Ermässigungen für die Zustellung von Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse sowie für Zeitungen und Zeitschriften von nicht gewinnorientierten Organisationen (sog. Mitgliedschafts- und Stiftungspresse). Die Ermässigungen für das Jahr 2016 betragen 25 Rappen beziehungsweise 15 Rappen pro Exemplar.

Der Bundesrat hat die Ermässigungen für die Zustellung von abonnierten Zeitungen und Zeitschriften in der Tageszustellung der Schweizerischen Post genehmigt. Sie basieren auf den Resultaten der jährlich vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) eingeforderten Selbstdeklarationen der Verleger. Darin geben diese an, ob sie die Voraussetzungen zum Erhalt der Zustellermässigung weiterhin erfüllen. Die förderberechtigten Zeitungen und Zeitschriften sind auf der Website des BAKOM publiziert.

Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse

Per 1. Oktober 2015 erfüllten 142 Titel der Regional- und Lokalpresse die Voraussetzungen zum Erhalt der indirekten Presseförderung. Die Zahl der berechtigten Titel bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich (-1). Die Versandmenge ist jedoch um 3.4 Millionen Exemplare gesunken. Der Bund leistet jährlich einen Beitrag von 30 Millionen Franken für die Förderung der Regional- und Lokalpresse. Für 2016 wird die Ermässigung auf 25 Rappen pro Exemplar festgesetzt und ist somit zwei Rappen höher als 2015.

Mitgliedschafts- und Stiftungspresse

In der Kategorie Mitgliedschafts- und Stiftungspresse erfüllten per 1. Oktober 2015 insgesamt 1’066 Zeitungen und Zeitschriften die Voraussetzungen, um von der indirekten Presseförderung profitieren zu können. Das sind 53 Titel weniger als im Vorjahr. Die jährliche Versandmenge sinkt auf 133.3 Millionen Exemplare (-6.3 Mio.). Für den Rückgang gibt es verschiedene Gründe: Zusammenlegung mehrerer Titel, zu wenig Abonnentinnen und Abonnenten, ungenügende Erscheinungshäufigkeit, Einstellung der physischen Herausgabe eines Titels. Der Bund unterstützt die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse jährlich mit 20 Millionen Franken. Die Berechnung für die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse ergibt eine Ermässigung von 15 Rappen pro Exemplar. Sie ist somit einen Rappen höher als im Jahr 2015.

Differenzenausgleich und Berechnung der Ermässigung

Da die effektiven Versandmengen der geförderten Titel vorab nicht bekannt sind, werden die jährlichen Ermässigungen pro Exemplar aufgrund der Vorjahresmengen berechnet. Entsprechend fallen bei der Post jedes Jahr Mehr- oder Minderausgaben an, abhängig davon, wie stark die effektiven Versandmengen von den Vorjahresmengen abweichen. In diesem Fall sieht die Postverordnung (VPG) einen Ausgleich der Differenzen vor.

Aufgrund der anhaltenden Tendenz sinkender Auflagezahlen wurden im 2014 die gesetzlich vorgegebenen Förderbeiträge in beiden Kategorien nicht vollständig ausgeschöpft. Der nicht ausbezahlte Betrag wird zu den jährlich vom Bundesrat geleisteten Subventionsbeiträgen hinzugerechnet. Mittels des verfügbaren Förderbetrags und der tatsächlichen Versandmenge des vorangehenden Jahres wird die Ermässigungsberechnung vorgenommen.

AZ Medien und Schweizerisches Rotes Kreuz leisten im Libanon Hilfe vor Ort

srklogo Zürich, 27. November – Die AZ Medien lancieren gemeinsam mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) eine grosse Spendenaktion zugunsten von syrischen Flüchtlingen im Libanon. Im Libanon wählt das SRK für dieses Projekt 500 syrische Flüchtlingsfamilien nach strengen Kriterien aus, welche ein Jahr lang monatlich 175 US-Dollar zur Deckung ihres Grundbedarfs erhalten. Delegationen von TeleZüri, Tele M1 und TeleBärn sowie von Radio 24, der Schweiz am Sonntag und watson waren im Libanon vor Ort und haben die grosse Not der Flüchtlinge dokumentiert. Zwischen dem 29. November und dem 6. Dezember stehen die jeweiligen Berichterstattungen ganz im Zeichen von «Hilfe vor Ort», wobei laufend über die Situation sowie die einzigartige Spendenaktion informiert wird.

Es ist eine der umfangreichsten gemeinsamen Spendenaktionen einer Schweizer Hilfsorganisation und eines Schweizer Medienhauses der letzten Jahre. 500 syrische Flüchtlingsfamilien im Libanon wählt das SRK nach strengen Kriterien für dieses Projekt aus: Familien, deren Ehemänner und Väter ermordet oder verschleppt worden sind; oder deren Kinder behindert oder kriegsversehrt sind. Die Familien erhalten nächstes Jahr monatlich einen Betrag von 175 US-Dollar auf eine «Cashcard» geladen, womit sie ihren Grundbedarf decken können. Es handelt sich dabei um ein neues Projekt mit direkter finanzieller Hilfe. Mit der «Cashcard» können die Familien vor Ort Geld abheben und sind so in der Versorgung nicht mehr völlig fremdbestimmt.

Eine Woche im Zeichen von «Hilfe vor Ort»

Im November waren Journalistinnen und Journalisten von TeleZüri, Tele M1 und TeleBärn sowie von Radio 24, der Schweiz am Sonntag und watson im Libanon. Sie haben Gespräche mit Flüchtlingen geführt, die erbärmlichen Lager besucht und Hintergründe zur Arbeit der Hilfsorganisationen recherchiert. Zwischen dem 29. November und dem 6. Dezember berichten die beteiligten Medien umfassend über das Projekt.

Die Regionalsender TeleZüri, Tele M1 und TeleBärn berichten in einer vierteiligen Serie, in den News sowie in Spezialausgaben der Sendungen TalkTäglich und CheckUp. Die Schweiz am Sonntag publiziert in der Ausgabe vom 29. November 2015 eine umfangreiche Reportage zur Spendenaktion und schliesst am 6. Dezember 2015 mit einer Nachberichterstattung. Dazu kommen täglich neue Online-Beiträge zu einzelnen Aspekten der Spendenaktion. Das News-Portal watson begleitet die ganze Spendenwoche inklusive einem Videotagebuch aus dem Libanon. Auf Radio 24 informiert Moderator Dominik Widmer jeden Morgen im Ufsteller und am 4. Dezember führt der Sender einen grossen Spendentag durch.

Der Informationsjournalismus verliert die jungen Erwachsenen

foegfög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft / Universität Zürich

 

Jahrbuch 2015 Qualität der Medien • Schweiz Suisse Svizzera

Der Informationsjournalismus verliert die jungen Erwachsenen
Junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 29 Jahren nutzen immer weniger Informationsmedien, die auf Hardnews setzen. Sie informieren sich stattdessen zunehmend über Social Media-Kanäle, in denen in erster Linie Softnews verbreitet werden, oder sie gehen als Informationsnutzer ganz verloren, weil sie ihre Zeit in Unterhaltungsangebote investieren.

Zu diesen Befunden kommt das fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft / Universität Zürich in seiner sechsten Ausgabe des Jahrbuchs Qualität der Medien. In diesem Jahrbuch veröffentlichte Nutzungsdaten aus einer Befragung, die in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut GfK seit 2009 jährlich durchgeführt wird, zeigen, dass der Informationsjournalismus nutzerseitig ein gravierendes Nachwuchsproblem hat. So nimmt im Zeitraum zwischen 2009 und 2015 der Anteil jener jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren deutlich ab, die sich regelmässig über professionelle Informationsangebote der Gattungen Presse, Radio oder Fernsehen informieren. Im Jahr 2015 geben beispielsweise bereits 56% der befragten jungen Erwachsenen an, nie eine Abonnementszeitung zu nutzen. 2009 lag der Wert noch bei 35%. Bemerkenswert ist, dass dieser Nutzungsrückgang traditioneller Informationsangebote nicht durch die Nutzung professioneller Online-Newsangebote kompensiert wird. Der Nutzungsrückgang traditioneller Newsangebote wird bei den jungen Erwachsenen also gerade nicht durch eine stärkere Nutzung professioneller Online-Newsangebote kompensiert.

In Social Media dominieren Softnews
Stattdessen informieren sich Junge zunehmend nur noch über alternative Kanäle, allen voran über Social Media, oder sie gehen als Informationsnutzer ganz verloren, weil sie primär Unterhaltungsangebote konsumieren. Der News-Konsum via Social Media geht mit einer erhöhten Nutzung qualitätsminderer Beiträge einher. Eine Analyse der viral in Social Media am meisten verbreiteten Medienbeiträge zeigt, dass es sich dabei überdurchschnittlich oft um unterhaltende, emotionsgeladene oder ereignisgebundene, d.h. wenig einordnende Kurznews handelt. Personen, die News via Social-Networks konsumieren, nehmen die Welt somit stärker über episodische Softnewsthemen wahr als Personen, die direkt professionelle Newsmedien ansteuern.
Digitalisierung schwächt die Informationsmedien finanziell
Diese Nutzungsverschiebungen in Richtung Online und Social Media sind Teil grösserer Umwälzungen im Schweizer Mediensystem. Die Digitalisierung und die Globalisierung wirken sich in mehreren Facetten auf die Schweizer Medien aus und tragen zur Strukturschwäche des Informationsjournalismus bei. Die Zahlungsbereitschaft für Online-News ist weiterhin gering, die Online-Werbeeinahmen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück und die Aversion der Nutzer gegenüber Werbung auf Onlineplattformen ist ausgeprägt. In wachsendem Ausmass entwickeln sich die Werbemärkte zudem zu einer Domäne der globalen Tech-Giganten Google und Facebook, die neuerdings auch ins publizistische Geschäft vorstossen, um den digitalen Fingerabdruck ihrer Nutzer zu vervollständigen und so für die Werbewirtschaft noch attraktiver zu werden. Folglich vergrössern sich die Finanzierungsschwierigkeiten des Informationsjournalismus weiter. Die jüngste Kooperation
von Ringier, Swisscom und SRG auf dem Werbemarkt ist als Versuch zu werten, die Abwehrkräfte der hiesigen Medienanbieter gegen die vergrösserte Konkurrenz durch globale Anbieter zu stärken. Allerdings werden dadurch neue Gräben zu den anderen Schweizer Medienorganisationen aufgerissen, die nicht an dieser Kooperation partizipieren.

Wachsende Politisierung, wachsendes Feindbild SRG
In dem Masse, wie Informationsmedien in ökonomische Schwierigkeiten geraten, werden sie für wirtschaftliche und politische Einflussnahmen anfällig. In den letzten Jahren ist es Exponenten des nationalkonservativen Lagers vor allem in der Deutschschweiz gelungen, Pressetitel politisch neu zu positionieren (Weltwoche), zu erwerben (Basler Zeitung) oder Druck auf sie auszuüben (NZZ). Die Strukturschwäche der Informationsmedien hat nicht zuletzt auch die Debatte über die Medienpolitik in der Schweiz verändert. Auswertungen zur Medienberichterstattung über die Revision des RTVG-Gesetzes bestätigen, dass die nationalkonservative Kritik an der SRG erfolgreich breite Resonanz in den Medien erhält und dass mehrere private Medienorganisationen in ihrer Berichterstattung die SRG zum Hauptproblem für die gegenwärtige Strukturkrise der Informationsmedien stilisieren. Der einstige medienpolitische Konsens bricht auf, dass die kulturell vielfältige und als Kleinstaat einer besonders hohen Konkurrenz durch ausländische Medienanbieter ausgesetzte Schweiz sowohl einen starken öffentlichen Rundfunk als auch starke private Medienanbieter benötige.

Langfristig sinkende Medienqualität, aber auch positive Entwicklungen
Die Strukturschwäche im Informationsjournalismus wirkt sich messbar negativ auf die Medieninhalte aus. Unsere Zeitreihen zeigen bei den meisten der untersuchten Medientitel seit 2010 eine insgesamt sinkende Qualität. Unter dem finanziellen, personellen und zeitlichen Ressourcenmangel im Informationsjournalismus leidet die Einordnungsleistung am stärksten. Episodische News gewinnen an Bedeutung. Dadurch werden die Bürgerinnen und Bürger bei der Interpretation komplexer politischer, sozialer und ökonomischer Zusammenhänge immer häufiger allein gelassen. Allerdings kommt die Studie in einzelnen Aspekten auch zu positiven Befunden hinsichtlich der Medienqualität: Der öffentliche Rundfunk konnte den zweijährigen Negativtrend brechen und verzeichnet einen signifikanten Qualitätszuwachs. Auch das Privatfernsehen verbessert im Vorjahresvergleich seine Qualität merklich und egalisiert den besten Wert seit Beginn der Qualitätsmessung. Von den verschiedenen neu ins Mediensample aufgenommenen Medientiteln erreicht der jüngst lancierte Online-Titel watson.ch mit seiner Hybridstrategie (qualitativ hochwertige Beiträge werden ebenso bewirtschaftet wie aufmerksamkeitsheischende Beiträge von minderer Qualität) über alle Medientitel hinweg ein durchschnittliches Qualitätsscoring und ist im Vergleich mit den anderen untersuchten Online-Informationsmedien sogar überdurchschnittlich gut positioniert.

Untersuchungsanlage, Methodik und weiterführende Informationen
Die Untersuchung der Qualität der Medien vollzieht sich auf zwei Stufen. Erstens werden die Medienstrukturen – d.h. die Auflage bzw. die Nutzung, die Einnahmen und die Besitzverhältnisse der Informationsmedien in der Schweiz – untersucht. Im Jahre 2014 erreichen 149 Medientitel die für diese Untersuchung erforderliche Abdeckungsrate von 0.5% der Wohnbevölkerung pro Sprachregion. Von diesen Titeln werden in einem zweiten Schritt die 58 bedeutendsten Titel aller Mediengattungen (Presse, Radio, Fernsehen, Newssites) in den drei grossen Sprachregionen der Schweiz auf der Basis der Merkmale Vielfalt, Relevanz, Aktualität und Professionalität einer Qualitätsanalyse unterzogen.
Weiterführende Angaben zur Methodik und zum zugrunde liegenden Qualitätsverständnis und zur Finanzierung des Jahrbuchs finden sich auf www.foeg.uzh.ch.

Kontakt
fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft / Universität Zürich
Andreasstrasse 15
CH-8050 Zürich
Tel.  +41 (0)44 635 21 11
E-Mail  kontakt@foeg.uzh.ch

Jahrbuch 2015 Qualität der Medien • Schweiz Suisse Svizzera
Wozu dieses Jahrbuch? Das Ziel dieses Jahrbuchs ist die Stärkung des Qualitätsbewusstseins bei den Medienmachern und beim Publikum. Das Jahrbuch bildet eine Quelle für Medienschaffende, Akteure aus Politik und Wirtschaft, die Wissenschaft und für alle Interessierte, die sich mit der Entwicklung der Medien und ihren Inhalten auseinandersetzen wollen. Anstoss für das Jahrbuch bildet die Einsicht, dass die Qualität der Demokratie von der Qualität der medienvermittelten Kommunikation abhängt. Das Jahrbuch will einen Beitrag dazu leisten, dass die Qualität der Medien ein wichtiges Thema öffentlicher Kommunikation wird.
Wer zeichnet für dieses Jahrbuch verantwortlich? Das Jahrbuch wird herausgegeben durch das fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft / Universität Zürich (www.foeg.uzh.ch). Folgende Autoren sind am Jahrbuch 2015 beteiligt (in alphabetischer Reihenfolge): Christian Caspar, Urs Christen, Mark Eisenegger, Patrik Ettinger, Angelo Gisler, Lucie Hauser, Kurt Imhof †, Jörg Schneider, Mario Schranz, Linards Udris und Daniel Vogler.
Wer finanziert und unterstützt dieses Jahrbuch? Die Finanzierung für das Jahrbuch wird durch die gemeinnützige Kurt Imhof Stiftung für Medienqualität (ehem. Stiftung Öffentlichkeit und Gesellschaft) (www.oeffentlichkeit.ch) eingebracht. Der Stiftungsrat setzt sich zusammen aus: Christine Egerszegi-Obrist, Mark Eisenegger, Barbara Käch, Yves Kugelmann, Fabio Lo Verso, Dick Marty, Oswald Sigg und Peter Studer.
Die Stiftung verdankt die Mittel für das Projekt den folgenden Donatoren: Adolf und Mary Mil-Stiftung, Allreal Holding AG, Anne Frank Fonds, Credit Suisse Foundation, Die Schweizerische Post AG, Fidinam (fidinam.ch), Verband Interpharma, Paul Schiller Stiftung, Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, Stiftung für Qualitätsjournalismus Ostschweiz, Zürcher Kantonalbank und verschiedenen Einzeldonatoren.
Wo erscheint das Jahrbuch? Das Jahrbuch erscheint im Schwabe Verlag in gedruckter Form (ISBN 978-3-7965-3437-9) und als Online-Book (ISBN 978-3-7965-3438-6). Unter www.foeg.uzh.ch publiziert das fög laufend weitere Untersuchungen und kommuniziert deren zentrale Befunde. Daneben publiziert das fög unterjährig Studien und Reflexionen, die auf www.schwabeverlag.ch bezogen werden können.
Dieses Jahrbuch widmen wir dem verstorbenen Stiftungsratspräsidenten Prof. Dr. Kurt Imhof. Kurt Imhof war der Initiator des Jahrbuch-Projekts.

Medienbudget 2014: Innert zehn Jahren eine Milliarde Franken mehr

schweizermedien
Zürich, 22. Juni 2015 – Die ganze Schweiz gab 2014 10,4 Milliarden Franken für Medien aus. Darunter fallen Ausgaben für Zeitungen und Zeitschriften sowie ihre digitalen Angebote, Ausgaben für Bücher, Kino, Radio, Fernsehen, elektronische Geräte sowie IT und Telecom. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Medienbudget um 1,1 Prozent. Die Umsätze der Print-Abonnemente waren 2014 knapp stabil.
Die Märkte Presse, Bücher, Kino, Radio, TV, Consumer Electronics und IT & Telecom in der Schweiz haben 2014 rund 13,6 Milliarden Franken eingebracht. Das sind 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Gut drei Viertel des Geldes kommt von den Nutzerinnen und Nutzer für Medien, der Rest stammt von Werbung. Die Schweizer Bevölkerung und das Gewerbe haben 2014 rund 10,4 Milliarden Franken für Medien ausgegeben, 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Zehnjahresvergleich zeigt insgesamt steigende Medienausgaben. Der Wachstumstreiber Digitalisierung prägt die elektronischen Märkte. Etablierte Medien wie die Presse halten ihre Bedeutung. Die Ausgaben für die abonnierte Presse blieben etwa gleich hoch.
Zeitungen und Zeitschriften werden immer weniger an Kiosken gekauft und halten ihre Reichweite dank dem digitalen Wachstum. Die Print-Einnahmen kommen noch zur Hälfte aus der Werbung. Die steigenden Einnahmen aus den Empfangsgebühren für Radio/TV nähern sich dem sinkenden Gesamtumsatz des Print an. Der Umsatz beim TV stieg dank der Abschaltung von Analog-Anschlüssen und dank Bündelangeboten. Die bereits hohe mobile Internet-Nutzung nimmt zu, parallel dazu stiegen die Reichweiten von Videos auf Videoportalen.
Im Zehnjahresvergleich sind die Ausgaben für Medien um 1,02 Milliarden Franken oder 10,8 Prozent gestiegen; die Teuerung stieg im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent. Der Trend weist auf eine anhaltende Ausgabenbereitschaft in der Schweiz für Medien hin. Die Ausgaben für Radio und Fernsehen wuchsen in allen Bereichen. Bei den Consumer Electronics sind Softwareverkäufe auf physischen Trägern immer noch dominant. Im stark gewachsenen Bereich IT & Telecom lösen die Ausgaben für

Breitbandverbindungen sowie Smartphones, Tablets und Apps die Ausgaben für PC-Hardware ab. Bücher konnten ihr Umsatzvolumen erhöhen, die Ausgaben für Kinoeintritte blieben fast konstant.

Weitere Informationen:
www.medienbudget.ch www.schweizermedien.ch
Medienbudget.ch ist eine Branchenstatistik zu Ausgaben der Bevölkerung und Firmen für Medien in der Schweiz. Zudem wurde die Werbestatistik integriert. Die ersten Resultate wurden 2005 publiziert. Die vorliegenden Daten sind eine Fortschreibung der früheren Ergebnisse. Aktuelle Entwicklungen werden laufend aufgenommen. Initiant dieser Erhebung ist der Verband SCHWEIZER MEDIEN.

Europäische Medienregulierer feiern Jubiläum in Bern

eidgenossenschaftBern, 12.05.2015 – Die EPRA, die europäische Organisation der Medienregulierungsbehörden, wird 20 Jahre alt. Sie feiert diesen Geburtstag an ihrer ordentlichen Konferenz, die vom 13. bis 15. Mai 2015 in Bern stattfindet. In der EPRA sind 46 Länder vertreten.

Die rund 150 Delegierten der European Platform of Regulatory Authorities (EPRA), die die Medienregulierungsbehörden im audiovisuellen Bereich zusammenfasst, treffen sich vom 13. bis 15. Mai 2015 unter dem Vorsitz von Helena Mandić (Bosnien-Herzegowina) zur Beratung aktueller Fragen in Bern. Dabei feiern sie auch das 20jährige Bestehen der EPRA. Zu den Delegierten spricht am Vorabend Nationalratspräsident Stéphane Rossini.

Die EPRA widmet sich dem Informationsaustausch und der Koordination von Fragen, die sich in allen Ländern stellen, wie der Sicherung des Service public in der digitalen Welt, dem Jugendschutz, der audiovisuellen Werbung, der Medienvielfalt, den Regeln bei der Wahlberichterstattung. Sie trifft sich zweimal jährlich zu einer Konferenz. Ihre Zentrale befindet sich in Strassburg. Ihr gehören Regulierungsbehörden aus 46 Ländern an, darunter beispielsweise auch die der Ukraine und Aserbeidschans, Israels und der Türkei.

Deutschland ist mit der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) vertreten, Frankreich mit dem Conseil Supérieur de l’Audiovisuel (CSA), Italien mit der Autorità per le garanzie nelle comunicazioni (AGCOM), Österreich mit der Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria). Die Schweiz stellt zwei Mitglieder: Einerseits das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), anderseits die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI).

RTVG Nein – Skizze für eine Alternative

Die Vorlage des Bundesrates scheint auf den ersten Blick eine bessere Lösung als die bisherige Regelung. Sie berücksichtigt aber die aktuellen Entwicklungen im digitalen Raum nur marginal. Mit der Grundannahme, dass mit einem Computer und einem Smartphone heute jede Person ein Radio oder Fernsehgerät betreibt und somit Konsument des gebührenpflichtigen Fernsehens und Radio ist, ist ein totaler Fehlschluss.

Aus dieser Perspektive ist die Ablehnung des neuen RTVG mehr als nur gerechtfertigt. Mit der vorgeschlagenen Lösung wird eine asoziale Kopfsteuer installiert. Weiter ist eine eklatante Verzerrung des Informationsmarktes der sich weiter im Online-Bereich akzentuiert die Folge. Es ist nicht nachvollziehbar warum TV-Beiträge von Blocher-TV und FCZ-TV privat finanziert und für Glanz und Gloria öffentliche Gebührengelder eingesetzt werden.

Bereits der Name Radio und TV Gesetzt ist im heutigen Informationsmarkt überholt. Sinnvoller wäre vermutlich, wenn man ein Informationsmarkt- oder Medienmarktgesetz erstellen würde. Die Unterscheidung von Audio-, Film- und Wortbeiträgen ist obsolet. Die Presseförderung könnte man ebenfalls in diesem Bereich neu regeln.

Den Service Public lässt sich auch sehr eng fassen und auf die Aspekte politische Information und Information der Bevölkerung in Notfällen beschränken.

Die Verbreitung politischer Informationen, die bei Abstimmungen Orientierungshilfe geben sollen, könnte man neu gestalten. Das Abstimmungsbüchlein wäre neu in Form von Audio-, Film- und Textbeiträgen im Internet verfügbar. Jeder hat ja einen Computer oder ein Smartphone.

Dringende Informationen an die Bevölkerung in Notfällen könnte man über gesetzliche Rahmenbedingungen sicherstellen. Die Informationsmarktteilnehmer mit einer gewissen Reichweite, wären verpflichtet die Meldungen zu publizieren, z.B.: Störfall Atomkraftwerk, Warnung bei Stürmen, Mobilmachung, Erdbeben, Naturereignisse etc.

Als Grundsatz wären alle Informationsmarkt-Teilnehmer gleichzustellen, egal, ob die historischen Wurzeln im Radio, Fernsehen oder Printbereich liegen. Die SRG kann als selbstfinanzierte Institution bestehen bleiben. Ihr stünden die gleichen Möglichkeiten zur Mittelbeschaffung zur Verfügung wie den anderen Marktteilnehmern: Abo, Werbung, Paywall, Sponsoring, Spenden, kostenpflichtige Telefon-Servicenummern etc.

Die Bürgerinnen und Bürger haben aber grundsätzlich die Wahl, welche Medien sie auf freiwilliger Basis unterstützen oder abonnieren wollen.

Weiter wären im Gesetz ein paar weitere Aspekte zu regeln. Werbung, Sponsoring, Konzessionen, Anspruch auf Fördergelder, Qualitäts- und Unabhängigkeitsaspekte der Informationsmarkt-Teilnehmer.

Der Bund könnte nach wie vor Fördergelder sprechen:

  • Randregionen
  • Schwerpunktthemen
  • Bildung

Analog zum Nationalfond wäre ein Medienfond zu installieren. Mit diesem liessen sich Themen ausschreiben, Bildung und Weiterbildung in den Medien fördern oder allenfalls Randregionen unterstützten.

Bedingung wäre, dass die mit Fördergelder erstellten Inhalte frei verfügbar und nutzbar sind.

Informationsmarkt-Teilnehmer, die auf die Verbreitung des Programms auf Funkinfrastruktur wie DAB oder DVB zurückgreifen wollen, müssten sich um eine entsprechende Konzession mit den entsprechenden Verpflichtungen bemühen.

Zehn Jahre Psychotherapie und Seelsorge – Christliche Fachzeitschrift feiert Geburtstag

68-01_6-06P&S wächst aus den Kinderschuhen.  Das Fachmagazin für Psychotherapie und Seelsorge feiert mit der aktuellen Ausgabe den 10-jährigen Geburtstag. Viermal im Jahr blicken in P&S Theologie und Psychotherapie auf ein Thema – wissenschaftlich fundiert, aber fächerübergreifend verständlich. Neben dem Titelthema informiert jedes Heft über Aktuelles und Wissenswertes aus der kirchlichen und therapeutischen Landschaft.

Das P&S-Konzept

Das Magazin P&S steht für folgende Grundsätze:
·  Dinge zusammensehen, die man nicht trennen darf: Körper und Psyche, Glaube und Wissenschaft, Individuum und christliche Gemeinde.
·  nicht wegschauen und nichts zurechtbiegen, sondern verstehen, was für Menschen, die Hilfe und Begleitung brauchen, getan werden kann und muss.
·  Seelsorger und Therapeuten kennenlernen, die sich ganz ähnlichen Aufgaben stellen wie man selbst, die Dinge aber auf andere Weise angehen.

Prof. Dr. Ralf Dziewas, Professor für Diakonik am Theologischen Seminar Elstal (FH), sagt zum Fachmagazin: „P&S sollte für alle seelsorglich und psychologisch Arbeitenden zur Standardlektüre gehören, denn hier werden den Lesern zentrale Themen menschlicher Existenz auf kompetente und gut lesbare Weise und in einer erfrischenden interdisziplinären Offenheit nahe gebracht.“

10 Jahre P&S – Das Magazin für Psychotherapie und Seelsorge

P&S wurde 2004 erstmals im Oncken-Verlag (Kassel) veröffentlicht, seit 2009 erscheint  das Fachmagazin im SCM Bundes-Verlag, die aktuelle Jubiläumsausgabe widmet sich dem Thema „Führungs-Kräfte“, das Magazin hat über 5’000 regelmässige Leser, die Redaktionsleiterin ist Hanna Schott. Das Magazin wird begleitet durch einen Herausgeberkreis von knapp 30 Personen, aus der Schweiz von Mitgründer Dr. Samuel Pfeifer und Dr. René Hefti. Herausgeber der Zeitschrift ist die Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) und der gemeinnützige SCM Bundes-Verlag.

Themenhefte zu günstigen Mengenpreisen

Seit 2009 hat P&S die Themenhefte „Trauer“, „Burnout“ und „Seelsorge kompakt“ veröffentlicht. Die Jubiläumsausgabe ist ein Themenheft zum Thema „Führungs-Kräfte“. Darin geht es unter anderem um die Fragen: Wie gelangt man zu innerer Stärke? Kann man Führung lernen? Und wie kann es weitergehen, wenn man mit den Kräften am Ende ist? Beratungsstellen, Kliniken, Kirchen oder Gemeinden können die Themenhefte zu günstigen Mengenpreisen ab CHF 1.20 erhalten. Bestellen kann man P&S beim SCM Bundes-Verlag (Schweiz) unter Telefon 043 288 80 10, per E-Mail an info@scm-bundes-verlag.ch oder über www.punds.org.

Die Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) wurde im September 2000 als Verein gegründet. Sie organisiert wissenschaftliche Seminare, Tagungen und Kongresse im Bereich Psychotherapie und Seelsorge. Darüber hinaus fördert der Verein wissenschaftliche Forschungsprojekte und ist Mitherausgeber von P&S.

Der SCM Bundes-Verlag (Schweiz) im Albert-Anker-Dorf Ins ist die Tochter des gemeinnützigen SCM Bundes-Verlag (Deutschland), ein unabhängiges Medienhaus im Bereich der evangelischen Publizistik. Er verlegt Zeitschriften für unterschiedliche Altersgruppen und Lebenslagen. Der Verlag ist Teil der kirchlichen Stiftung Christliche Medien SCM.