Archiv der Kategorie: Fernsehen

TV-Szene in der Schweiz

«No Billag»-Initiative schadet der Medienvielfalt und Meinungsbildung in der Schweiz

Bern, 11.12.2017 – Am 4. März 2018 stimmen Volk und Stände über die «No Billag»-Initiative ab. Diese fordert die Abschaffung der Empfangsgebühr für Radio und Fernsehen. Sie verlangt zudem, dass der Bund keine Radio- und Fernsehstationen subventioniert. Der Bundesrat empfiehlt, die Initiative abzulehnen. Denn diese nimmt in Kauf, dass nur noch produziert wird, was rentiert. Dies schadet der Medienvielfalt und der Meinungsbildung und erhöht den Einfluss privater Geldgeber und ausländischer Konzerne. „Für ein kleinräumiges, mehrsprachiges Land wie die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie ist ein vielfältiges Medienangebot wichtig“, betonte Bundespräsidentin Doris Leuthard bei der Erläuterung der bundesrätlichen Haltung.

Gemäss Bundesverfassung müssen Radio und Fernsehen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur Meinungsbildung und zur Unterhaltung beitragen. Sie müssen zudem die Besonderheiten der Schweiz und die Bedürfnisse der Kantone berücksichtigen. Da sich solche Programme in der kleinräumigen Schweiz mit ihren vier Landessprachen allein mit Werbung und Sponsoring nicht finanzieren lassen, gibt es eine Radio- und Fernsehempfangsgebühr. Sie kommt jenen Radio- und TV-Stationen zugute, die den aus der Verfassung abgeleiteten Service-public-Auftrag erfüllen: Auf nationaler Ebene und in den vier Sprachregionen ist die SRG damit betraut. Auf lokaler Ebene sind es 21 Lokalradios und 13 Regional-TV. Alle diese Stationen haben eine Konzession des Bundes, die den Auftrag präzisiert. Der Erlös aus der Empfangsgebühr betrug 2016 rund 1,37 Milliarden Franken. Mit 1,24 Milliarden Franken floss der grösste Teil an die SRG, Lokalradios und Regional-TV erhielten 61 Millionen Franken.

Abbau des Angebots

Die Initiative will, dass die Empfangsgebühr für Radio und Fernsehen abgeschafft wird und der Bund auch aus anderen Mitteln keine Radio- und TV-Stationen subventioniert. Sie verlangt zudem, dass der Bund in Friedenszeiten keine Sender betreibt und Konzessionen regelmässig versteigert. Die Annahme der Initiative würde bei der SRG und den betroffenen Lokalradios und Regional-TV zu grossen finanziellen Einbussen führen: Bei der SRG macht die Gebühr rund 75 Prozent des Budgets aus, bei den Lokalradios und Regional-TV ebenfalls einen entscheidenden Teil. Als Folge könnten viele Sendungen gar nicht mehr oder nicht mehr in der heutigen Qualität produziert werden. Es käme zu einem massiven Abbau des heutigen Angebots.

Bundesrat und Parlament empfehlen, die Initiative abzulehnen. „Die Medien spielen für die Schweiz mit ihren unterschiedlichen Sprachen und Kulturen und ihrer direkten Demokratie eine zentrale Rolle“, betonte Bundespräsidentin Leuthard. Sowohl die Zeitungen als auch Radio und Fernsehen leisteten mit ihren Berichten, Recherchen und Analysen einen wichtigen Beitrag. Es sei daher wichtig, weiterhin auf ein qualitativ hochstehendes Angebot zählen zu können. Das sei mit der Initiative gefährdet. „Mit dem Wechsel zu einer rein kommerziellen Finanzierung nimmt diese in Kauf, dass nur noch produziert wird, was rentiert. Viele Sendungen, insbesondere auch über gesellschaftlich und politisch wichtige Themen, würden verschwinden. Dies schadet der Medienvielfalt und der Meinungsbildung.“

Der Abbau würde zu einer Ausdünnung des Angebots führen. Davon betroffen wären alle Bereiche. In eine besonders schwierige Situation kämen die Randregionen und Sprachminderheiten. Je kleiner das Einzugsgebiet, desto unrealistischer ist es, sich rein kommerziell zu finanzieren. Heute sorgen Gebührengelder dafür, dass Lokalradios, Regional-TV und die SRG landesweit präsent sind. Die SRG ist ausdrücklich verpflichtet, in allen Amtssprachen für ein gleichwertiges, vielfältiges Angebot zu sorgen und TV-Sendungen sowie mindestens ein Radioprogramm für die rätoromanische Schweiz anzubieten. Bei Annahme der Initiative würde dieser Auftrag entfallen. Die Schweiz wäre das erste Land Europas, das den Service public-Auftrag für Radio und Fernsehen abschaffen würde. Die SRG könnte auch nicht mehr für einen internen Ausgleich sorgen und mit Geld aus der Deutschschweiz Programme für die französische, die italienische und rätoromanische Schweiz finanzieren.

Bei einem Ja zur Initiative würden zudem Werbegelder noch stärker als heute von der Schweiz ins Ausland abfliessen und dadurch dem einheimischen Markt entzogen. Mit dem Wechsel zu einer rein kommerziellen Finanzierung nähme die Abhängigkeit von privaten Geldgebern und ausländischen Konzernen zu und damit stiege auch die Gefahr der politischen Einflussnahme. Bundesrat und Parlament empfehlen, die Initiative abzulehnen. Eine vielfältige, gleichwertige Radio- und TV-Berichterstattung in allen Landesteilen ist für die Meinungsbildung in der Schweiz mit ihrer direkten Demokratie wichtig und bietet Service und Orientierung für die Bürgerinnen und Bürger.

Nein zur Initiative, …

weil sie den Service public-Auftrag aufhebt,
weil sie viele Radio- und TV-Stationen existenziell gefährdet,
weil sie die Abhängigkeit von privaten Geldgebern und ausländischen Konzernen erhöht,
weil sie der Medienvielfalt und Meinungsbildung in der Schweiz schadet.

Wechsel von der Empfangsgebühr zu einer allgemeinen Abgabe

Die Empfangsgebühr für Radio und TV beträgt heute für Haushalte 451 Franken pro Jahr. Mit dem vom Stimmvolk 2015 gutgeheissenen Wechsel zu einer breiter abgestützten, allgemeinen Abgabe sinkt der Betrag für Haushalte ab 2019 auf 365 Franken pro Jahr. Unternehmen zahlen eine nach Umsatz abgestufte Abgabe. Diese wird ab einem Umsatz von 500 000 Franken fällig. Unternehmen mit weniger Umsatz – das sind rund drei Viertel aller Unternehmen – zahlen keine Abgabe. Dass auch Unternehmen einen Beitrag leisten, ist nicht neu. Dies gilt im Grundsatz schon heute so, da auch sie von Radio- und TV-Angeboten profitieren: Radio und TV berichten über neue Produkte und Trends, analysieren Wirtschaftsthemen und bieten national und regional attraktive Werbeplattformen an.

No Billag was spricht dafür?

Die Staatliche Presseförderung geht zurück auf die liberalen Geburtswehen unseres Staates im 18. Jahrhundert. Jede Bürgerin, jeder Bürger sollte die Möglichkeit haben, sich über die Presse zu informieren. Mit der Förderung des Versandes von Zeitungen per Post wurde dieser Anspruch eingelöst.

Bei den elektronischen Medien wie Radio und Fernsehen ware teure Produktions- und Sendeanlagen unabdingbar. Mit den Beiträgen aus den Gebühren konnten diese finanziert werden. Wer ein Gerät hatte, musste diese berechtigte Abgabe bezahlen.

2017 sieht die Situation komplett anders aus. Jede Bürgerin, jeder Bürger kann sich heute über Internet rasch und umfassend über die unterschiedlichsten Themen seiner Wahl informieren.  Nicht nur das! Über Socialmedia Kanäle, Blogs, Kommentare, etc ist es möglich seine eigene Meinung direkt kund zu tun. Die grosse Masse an Youtuberinnen und Youtubern ist ein untrügliches Indiz, dass die Medienlandschaft heute die demokratischste Ausprängung hat, seit Beginn der elektronischen Medien. Mit Smartphone, einem einfachen App um Filme zu bearbeiten, ist man bereits im Geschäft.

Ein weiterer Aspekt der Medienproduktion liegt in den vielen Medien- und Pressestellen auf den Verwaltungen. Mit Steuern finanzierte Mitarbeiterinnen organisieren Pressekonferenzen, Videobeiträge, Pressebilder und Pressetexte und publizieren diese im Internet unter Medienmitteilungen für alle einsehbar. Warum es nochmals eine zweite staatliche Instanz braucht, die diese wiederum über das gleiche Internet weiterverbreitet ist nicht nachvollziehbar.

Ein weiterer Aspekt ist die Medienkonvergenz. Kaum ein Verlag, der sich nur auf Print beschränkt. Die Einbindung von Video, umfangreichen Bildstrecken, Audiobeiträgen und die Publikation im Internet gehören überall dazu. Damit ist ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der staatlichen elektronischen Medien hinfällig.

Es ist daher ein völliger Anachronismus in einem Zeitalter, in dem es noch nie einfacher war Informationen zu beziehen und seine Meinung zu äussern, über eine staatliche Zwangsabgabe ein monolitisches Staatsmedienhaus zu finanzieren.

Es ist daher an der Zeit, dass man die Entwicklung der digitalen Medien berücksichtigt und sich von einer antiquierten Medienlandschaft verabschiedet.

Ein Ja zu «no Billag» schafft Raum für Neues!

Die Argumente im Überblick

  1. Bürgerinnen und Bürger habe Heute vielfältige Möglichkeiten sich umfassend zu informieren.
  2. Teure Produktionsanalgen und Übertragungssysteme sind obsolet. Mit Smartphonetechnologie, Youtube und Internet besteht ein Potenzial, dass alle Ihre Meinungen und Ideen ausstrahlen können.
  3. Der Staaat besitzt heute bereits vielfältige Möglichkeiten mit all seinen Kommunikationsbeauftragten und Pressespechern die Bevölkerung zu informieren.
  4. Die Abstimmungsunterlagen könnten zeitgemässer aufbereitet werden. Nicht nur Text auch Videos im Internet wären denkbar.
  5. Medienkonvergenz
    Fernsehen -> Internet -> Text
    Zeitung -> Text -> Video Internet
    Alle Medienhäuser sind in allen Formen der Inhaltspublikation unterwegs. Es gibt kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
  6. Anachronismus: Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein durch den Staat betriebenes Medium gegenüber anderen Medienanbietern mit einer Zwangsabgabe finanziert werden soll.
  7. Eine ausgewogene Medienlandschaft lässt sich auch über andere politischen Massnahmen erreichen als über eine Zwangsabgabe, die die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger einschränkt.

 

Rolf Fringer wechselt zu Teleclub

Der etablierte Fussballexperte und ehemalige Trainer Rolf Fringer wechselt zu Teleclub und wird ab dem Start der neuen Raiffeisen Super League Saison mit weiteren Experten das aktuelle Spielgeschehen beleuchten.

Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer und sehr erfahrene TV-Experte Rolf Fringer wird ab Juli 2017 die Teleclub Experten-Crew um Dani Gygax, Marcel Reif und Pascal Zuberbühler ergänzen. Mit der Verpflichtung von Rolf Fringer gelingt Teleclub ein grosser Coup: Der 60-Jährige besticht durch messerscharfe Analysen und spannende Hintergrundinformationen.

Der in der Schweiz geborene Österreicher freut sich auf seine neue Aufgabe: «Ich kann es kaum erwarten, zusammen mit meinen Expertenkollegen in die neue Fussballsaison zu starten und den Zuschauern spannende Entscheidungen und packende Live-Duelle näher zu bringen. Fussball ist und bleibt meine Leidenschaft – und diese möchte ich gerne weiterhin mit allen Fans teilen.» Claudia Lässer, Programmleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung bei Teleclub, teilt seine Begeisterung: «Für uns ist Rolf die perfekte Ergänzung unseres eingespielten Teams. Wir sind sehr stolz, dass wir ihn an Bord holen konnten.»

Bild: Remo Neuhaus

Fernsehkonsum bei Jugendlichen nimmt ab

Zeitversetzte TV-Nutzung steigt weiter an

12.01.2017 – Das klassische lineare Fernsehen wird auch im zweiten Semester 2016 im Tagesdurchschnitt von etwa zwei Drittel der Schweizer genutzt. Anders als die Reichweite nimmt die tägliche Sehdauer gegenüber demselben Semester des Vorjahrs ab. Eine Abnahme der geschauten TV-Minuten ist vor allem in der Suisse romande und bei den 15- bis 29-Jährigen aller Sprachregionen zu beobachten. Die zeitversetzte TV-Nutzung liegt mit 26 Prozent bei den 15- bis 29-jährigen Fernsehzuschauern aus der Romandie auf einem neuen Rekordwert.
Die durchschnittliche Tagesreichweite des Mediums Fernsehen erweist sich im zweiten Semester 2016 im Vergleich zum selben Vorjahressemester als recht stabil. Einzig die Suisse romande verzeichnet einen kleinen Reichweitenrückgang in der Grössenordnung von 0,8 Prozent. Betrachtet man die Evolution der Zahlen der ersten Semester von 2013 bis 2016, lässt sich sogar in jeder Region ein Trend zu einer Zunahme der Anzahl Personen feststellen, die im Tagesdurchschnitt das Fernsehen einschalten. Auch bei einer Beschränkung der Beobachtung auf die Altersklasse «15–49» kann von einer stabilen TV-Reichweite gesprochen werden. Lediglich bei den 15- bis 29-Jährigen lässt sich, insbesondere im jeweiligen zweiten Semester des Jahres, ein Trend zu einer Abnahme der Einschaltungen im Tagesdurchschnitt feststellen.
 (Siehe Grafikserie 1, Seiten 1 und 2 im Anhang – Entwicklung der Tagesreichweiten 2013–2016.)

Unterdurchschnittliche Sehdauer in der Deutschschweiz und in der Suisse romande
In zwei von drei Sprachregionen – Deutschschweiz (118 Minuten) und Suisse romande (135 Minuten) – verzeichnet die Sehdauer bei der Gesamtbevölkerung ab 3 Jahren im zweiten Semester 2016 einen Konsum-Tiefstwert seit der Einführung des neuen Messsystems im Jahr 2013. Schränkt man die Betrachtung auf die Altersklasse der 15- bis 49-Jährigen ein, ist auch die italienische Schweiz von einem im Semestervergleich historischen Minimalwert betroffen. Angesichts der Evolution der früheren zweiten Semester und der ersten Semester der letzten vier Jahre wäre es aber voreilig, von einem Negativtrend zu sprechen. Gerade im ersten Semester des zu Ende gegangen Jahres war die TV-Sehdauer bei der Gesamtbevölkerung ab 3 Jahren länger als im Vorjahressemester. Deutlich negative Entwicklungen in Bezug auf die Sehdauer gibt es dennoch: In der Suisse romande scheint sich eine sehr klare Tendenz zu kristallisieren, wonach die Sehdauer in der jungen Altersklasse der 15- bis 29-Jährigen immer kürzer wird.
 (Siehe Grafikserie 2, Seiten 3 und 4 im Anhang – Entwicklung der Sehdauer 2013–2016.)  
Zeitversetzte Nutzung, ein ungebremster Erfolg
Von all den hier vorgestellten Werten kann man einzig beim Verhältnis von zeitversetzter Nutzung zur gesamten TV-Nutzung eine von Semester zu Semester lineare, konstante Evolution beobachten: Der Anteil zeitversetzter TV-Nutzung an der gesamten TV-Nutzung wird in allen Regionen und bei allen Altersklassen von Semester zu Semester grösser. Mit einem Anteil von 26 Prozent erzielt die Suisse romande bei den 15- bis 29-Jährigen diesbezüglich einen neuen Höchstwert.
 (Siehe Grafikserie 3, Seiten 5 und 6 im Anhang – Entwicklung der zeitversetzten TV-Nutzung 2013–2016.)

zur ganzen Medienmitteilung als PDF

Mevion Heim und Christophe Augsburger verstärken die Teleclub TV-Redaktion

 

Zürich, 14. Dezember 2016

Die Teleclub TV-Redaktion zählt neue Mitglieder: Mevion Heim und Christophe Augsburger stehen ab Februar 2017 als Moderatoren und Redakteure im Einsatz.

Im Dezember 2015 lud Teleclub in Zusammenarbeit mit Blick zum grossen «Traumjob»-Casting. Eine fachkompetente Jury um Teleclub Programmleiterin Claudia Lässer, Teleclub Experte Daniel Gygax und Blick Fussballchef Andreas Böni vergab den Job als Sportreporter gemeinsam mit der Internetcommunity, die für ihren Favoriten abstimmen durfte. Im Rahmen dieses Castings wurde Mevion Heim (26) als Talent entdeckt. Der gebürtige Basler sammelte als Radiomoderator bei Energy Basel bereits reichlich Erfahrung in der Medienbranche und überzeugte die Jury im «Traumjob»-Casting mit seinem breiten Wissen rund um das Thema Fussball. Während seiner Zeit beim Radio kristallisierte sich schon die Vorliebe für den Sport heraus, die er on air immer wieder leidenschaftlich zum Ausdruck brachte. Ab der Rückrunde der Raiffeisen Super League begrüsst Mevion Heim die Zuschauerinnen und Zuschauer darum nun offiziell als Teleclub Mitarbeiter. «Vom Mikrofon vor die Kamera zu wechseln und damit den Sport zum Beruf zu machen, ist Herausforderung und Freude zugleich. Ich bin enorm gespannt auf meine ersten Einsätze!», so Mevion Heim.

Mit Christophe Augsburger startet Teleclub mit einem weiteren Sportkenner ins neue Jahr. Der charmante Innerschweizer bewegt sich schon von klein auf im Umfeld des Sports und blickt auf eine Karriere als Profivolleyballer zurück – sowohl bei Volley Amriswil als auch in der Nationalmannschaft. Neben der Erfahrung im Event-Bereich bringt er aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit beim «Sport Szene fernsehen» auch die nötige TV-Routine mit. Der
29-Jährige steht bei Teleclub bereits als Moderator des Sportmagazins «Extratime» vor der Kamera und wird ab Februar auch als Reporter aus den Stadien berichten.

Zudem erhält die TV-Redaktion der «Extratime» mit Jüri Christen (45) interne Verstärkung.  Der Stadtberner ist seit 2009 in verschiedenen Chargen als VJ, Produzent und Video-Redakteur für das Unternehmen tätig und verstärkt nun die Moderatoren-Equipe mit seinen umfassenden Produktkenntnissen.

«Mit Mevion und Chris konnten wir zwei charismatische und telegene Talente verpflichten, die beide ein grosses Sportwissen mitbringen. Mit Jüri geben wir einem unserer langjährigen Redakteure die Chance, den Sprung vor die Kamera zu machen», so Teleclub Programmleiterin Claudia Lässer.

Mevion Heim, Christophe Augsburger und Jüri Christen gliedern sich damit in das fachkundige Redaktionsteam um Michael Fritschi, Annette Fetscherin, Gianni Wyler, Lukas Ninck, Stefan Flückiger und Thomas Rottmeier ein, das den Fussball sowie das Eishockey
mit diversen Studiosendungen und umfangreicher Berichterstattung bereichert. Damit positioniert sich Teleclub weiterhin als Sportsender Nummer eins in der Schweiz.

Ombudsstelle für private italienischsprachige Rundfunkveranstalter

Bern, 14.12.2016 – Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio- und Fernsehen (UBI) bestimmte Francesco Galli als neuen Verantwortlichen für die Ombudsstelle der privaten italienischsprachigen Radio- und Fernsehveranstalter und Paolo Caratti als seinen Stellvertreter. Die Wahl gilt für die Periode von 2017 bis 2019.

Auf Ende Jahr hat Gianpiero Raveglia, Rechtsanwalt in Roveredo und Locarno, seinen Rücktritt als Verantwortlicher der Ombudsstelle der privaten italienischsprachigen Radio- und Fernsehveranstalter (z.B. Tele Ticino, Radio Fiume Ticino, Radio R3iii) erklärt. Als seinen Nachfolger wählte die UBI an ihrer letzten Sitzung den bisherigen Stellvertreter, Francesco Galli. Dieser ist Rechtsanwalt in Lugano und leitet bereits die Ombudsstelle der italienischsprachigen SRG-Programme. Als seinen Stellvertreter für die Ombudsstelle der privaten italienischsprachigen Rundfunkveranstalter bestimmte die UBI Paolo Caratti, Rechtsanwalt und Notar in Bellinzona. Paolo Caratti war lange Jahre Mitglied der UBI.

Die Ombudsstellen der privaten Rundfunkveranstalter haben Beanstandungen gegen ausgestrahlte Radio- und Fernsehsendungen und gegen den verweigerten Zugang zum Programm zu prüfen. Spätestens 40 Tage nach Einreichung der Beanstandung hat die Ombudsstelle die Beteiligten über die Ergebnisse ihrer Abklärungen zu informieren. Nach Vorliegen des Berichts der Ombudsstelle kann Beschwerde bei der UBI erhoben werden. Rund 90 Prozent der Beanstandungen wurden in den letzten Jahren auf Stufe Ombudsstelle erledigt, was ihre wichtige Bedeutung hervorstreicht. Die Wahl der SRG-Ombudsstellen erfolgt nicht durch die UBI, sondern durch die SRG-eigenen Publikumsräte.

Monika Fasnacht gibt den «Samschtig-Jass» ab

tele-logoNach 18 Jahren hört die SRF-Moderatorin mit dem «Samschtig-Jass» auf. Das berichten die Fernsehzeitschrift TELE und die „GlücksPost“ in ihren aktuellen Ausgaben. Monika Fasnacht (52) wird sich ab Sommer 2017 ganz auf ihre neue Dokusoap «Tiergeschichten» konzentrieren, die am 8. Januar auf SRF 1 startet. Wer ihre Nachfolge beim „Samschtig-Jass“ übernimmt, ist noch unklar, gute Chancen haben die jasserprobten Reto Scherrer und Roman Kilchsperger.

Quelle: TELE

Kein qualitativ hochwertiger Service public ohne Radio- und Fernsehgebühren

eidgenossenschaftBern, 19.10.2016 – Der Bundesrat empfiehlt dem Parlament, die eidgenössische Volksinitiative „Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)“ abzulehnen. An seiner Sitzung vom 19. Oktober 2016 hat er die entsprechende Botschaft ans Parlament verabschiedet. Wie der Bundesrat am 17. Juni 2016 in seinem Bericht zur Überprüfung der Definition und der Leistungen des Service public dargelegt hat, braucht die Schweiz in allen Sprachregionen des Landes einen Service public in guter Qualität. Die Abschaffung der Gebühren würde dazu führen, dass die SRG und die privaten Veranstalter, die einen Teil davon erhalten, ihren Auftrag nicht mehr erfüllen können.

Gerade in einem kleinen, mehrsprachigen Land wie der Schweiz braucht es unabhängige und qualitativ hochwertige Informations-, Kultur-, Bildungs- und Unterhaltungsangebote für alle Bevölkerungsgruppen. Diese sind wichtig für das Funktionieren der direkten Demokratie und tragen massgeblich zur Integration aller gesellschaftlichen Gruppierungen (Sprachgemeinschaften, Menschen mit Sinnesbehinderungen, die verschiedenen Generationen, Personen mit Migrationshintergrund) bei, betont der Bundesrat in seiner Botschaft. Von der Annahme der Initiative wären die kleineren Sprachgemeinschaften besonders stark betroffen. Denn nur dank des SRG-internen Finanzausgleichs können heute in allen Amtssprachen gleichwertige Radio- und Fernsehprogramme produziert werden. Von den gesamten Einnahmen der SRG, die sich hauptsächlich aus Empfangsgebühren sowie aus Werbe- und Sponsoringeinnahmen zusammensetzen, stammen 24,5 % aus der Westschweiz, 4,5 % aus der italienischen Schweiz und der Rest aus der Deutschschweiz. Diese Mittel werden solidarisch auf die Sprachregionen aufgeteilt, sodass die französischsprachigen Sender der SRG davon 32,7 % und die italienischsprachigen 21,8 % erhalten.

Negative Auswirkungen der Annahme der Volksinitiative

Die Annahme der Volksinitiative zur Abschaffung der Radio- und Fernsehempfangsgebühren und der damit verbundenen Finanzierung von Radio und Fernsehen hätte nach Einschätzung des Bundesrates eine drastische Reduktion des Leistungsangebots der konzessionierten, bislang gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehveranstalter zur Folge. Um weiterhin gute Programme anbieten zu können, sind die gebührenfinanzierten Veranstalter auf diese Einnahmen angewiesen. Heute wird die SRG etwa zu drei Vierteln über Gebühren finanziert, die privaten Lokalradios und regionalen Fernsehen bis zu zwei Dritteln. Da der Wegfall der Gebühreneinnahmen angesichts der Situation auf dem Werbemarkt nicht durch Werbeeinnahmen kompensiert werden könnte, müssten all diese Veranstalter massiv bei ihren Angeboten sparen. Zudem sind rein kommerzielle Radio- und Fernsehangebote aus wirtschaftlichen Gründen in der Regel unterhaltungsorientiert, zu Lasten von Information, Bildung und Kultur.

Vergleichbare Angebote in den Sprachregionen

Wie in der Schweiz wird der Service public im Medienbereich in den meisten europäischen Staaten mit öffentlichen Mitteln bzw. über Gebühren finanziert. Im Gegensatz zu diesen Staaten werden in der Schweiz jedoch drei vollwertige Programme in den Amtssprachen sowie teilweise auf Rätoromanisch produziert.

Der Bundesrat schlägt dem Parlament vor, die Vorlage ohne direkten Gegenentwurf und ohne indirekten Gegenvorschlag abzulehnen. Er ist überzeugt, dass die Schweiz auch künftig eigenständige, in allen Sprachregionen vergleichbare, qualitativ gute, unabhängige und einforderbare Radio- und Fernsehangebote braucht und dafür die entsprechenden öffentlichen finanziellen Mittel bereitgestellt werden müssen.

Nach dem Willen des Bundesrates sollen die bisherigen Radio- und Fernsehgebühren bis zum Wechsel auf das neue Abgabesystem, voraussichtlich im Jahr 2019, stabil bleiben. Der Bundesrat beabsichtigt zudem, mit dem Systemwechsel die Haushaltsabgabe auf unter 400 Franken festzulegen.

Gericht: ARD Tagesschau-App ist presseähnlich

Zeitungsverleger begrüßen Entscheidung des OLG Köln/ Keine Revision zugelassen

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßt die heutige Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Köln, wonach das nichtsendungsbezogene Angebot der ARD Tagesschau-App vom 15. Juni 2011 presseähnlich ist und damit gegen den Rundfunkstaatsvertrag verstößt. Geklagt hatten acht Zeitungsverlage.

„Das Kölner OLG verpflichtet die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit diesem Urteil, sich künftig an den Rundfunkstaatsvertrag zu halten“, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff in Köln. Damit bestätige das Gericht eindrucksvoll den Willen des Gesetzgebers. Zwar sei es der ARD selbstverständlich unbenommen, eine Tagesschau-App anzubieten. Eine öffentlich-rechtliche Zeitung im Internet dürfe es aber nicht geben.
Zuvor hatte bereits der BGH entschieden, dass das Verbot der Presseähnlichkeit von nichtsendungsbezogenen öffentlich-rechtlichen Internetangeboten mit Blick auf jede einzelne Ausgabe zu beachten ist.

Die Bedeutung des heutigen Urteils reiche, so der BDZV, weit über das streitgegenständliche App-Angebot vom 15. Juni 2011 hinaus. „Mit neuen Nachrichten-Apps wie RBB24, BR24 oder ARDText haben die Landesrundfunkanstalten ihr Textangebot im Internet in einer Weise ausgeweitet, die mit der heutigen Entscheidung des OLG Köln unvereinbar ist“, erklärte Wolff. Im Vordergrund dieser Angebote stünden umfangreiche presseähnliche Textbeiträge ohne Sendungsbezug, die nicht nur gegen den Rundfunkstaatsvertrag verstoßen, sondern einen gezielten Angriff auf die Vielfalt der Presselandschaft darstellen. „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist nun in der Pflicht, sein Textangebot im Internet nachhaltig zurückzufahren“. Andernfalls seien, so Wolff, weitere Schritte unumgänglich.

Die ganze Premier League auf SFR Sport 1 neu im Teleclub

teleclubAb dem 4. Oktober ist die Premier League durch die Neuaufschaltung des Senders SFR Sport 1 wieder auf Teleclub zu sehen.

Durch die Neuaufschaltung des französischen Drittkanalsenders SFR Sport 1 sind neu alle Spiele der Premier League auch in der Deutschschweiz zu sehen. Die Partien werden ab Dienstag, 4. Oktober, mit französischem Originalton und zumeist live gezeigt, wodurch Teleclub Kunden die Duelle zwischen Traditionsvereinen wie Manchester United, Liverpool und Arsenal wieder hautnah erleben können. «Mit dem Drittkanalsender SFR Sport 1 können wir unser Sportpaket erneut ausbauen. Wir bieten unseren geschätzten Kunden damit eine der weltweit attraktivsten Fussballligen», freut sich Claudia Lässer, Programmleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung bei Teleclub.

Weitere Informationen über Teleclub
Die zur CT Cinetrade AG gehörende Teleclub AG ist die Betreiberin der führenden Digitalplattform für Abonnementen und aPay-per-view-Fernsehen, in deutscher und französischer Sprache sowie in SD, HD und Ultra-HD Qualität. Mit den exklusiven Kinosendern Teleclub Cinema, Teleclub Star und Teleclub Prime bietet Teleclub seinen Kunden pro Jahr mehr als 360 TV-Premieren und gesamthaft über 1’200 internationale und nationale Kinoerfolge. Auf den über 50 «Teleclub Sport»-Kanälen werden jährlich rund 5’000 Live-Sportereignisse gezeigt. Abgerundet wird das reichhaltige Angebot mit über 31 weiteren, in der Schweiz zum Teil exklusiven, Partnersendern, die mit erstklassigen Serien, bildgewaltigen Dokumentationen, faszinierenden Lifestyle-Formaten sowie den schönsten Kinderprogrammen beste Unterhaltung für jeden Geschmack garantieren.