Archiv der Kategorie: Radio

Radio1 schluckt Radio 105

radio105Ich bin nicht sicher, ob der Titel so stimmt. 100% richtig ist er, wenn man ans Naturel von Roger Schawinsiki denkt. Nicht ganz richtig ist der Titel, wenn man überlegt, dass die ältere Generation die Bühne der Aktiven verlässt und Platz für Junge neue Ideen einräumt. Ganz falsch ist er, wenn man es numerisch betrachtet. Hier geht ganz klar das Kleine 1 zum Grossen 105. Beim Staatsradio folgte auf DRS1 DRS3 als Spartensender für ein jüngeres Publikum. Aber auch DRS3 ist älter geworden und fand in Radio Virus nochmals eine jüngere Variante. Es kann gut sein, dass durch die verstärkte Einbindung von Roger Schawinski beim SRF, er diese Ideen internalisiert hat. Die logische Folge, dass sein Radio für Erwachsene auch eine Alternatvie für jüngere Erwachsene bekommt. Die Verprechen sind jedenfalls sehr hoch. Ich bin gespannt, auf das, was sich in ein paar Jahren entwickelt hat.

Regionaljournal: Alle Ausgaben neu auf DAB+ zu empfangen

srfDie Zeiten sind vorbei, als es zu den Sendeterminen der Regionaljournale auf Radio SRF 1 für viele Hörerinnen und Hörer mit einem DAB+-Gerät hiess: «Die Regionaljournale empfangen sie nur über UKW oder über das Internet». Das digitale Netz wurde ausgebaut. Ab sofort sind sämtliche Regionaljournale über DAB+ zu empfangen.

Das neue Angebot ist aufgeteilt in drei Versorgungsgebiete. Im Gebiet Nordschweiz konnte man die Regionaljournale Zürich Schaffhausen, Aargau Solothurn und Ostschweiz bereits seit einem Jahr über DAB+ empfangen. Das Gebiet wurde nun in Richtung Zentralschweiz und Basel erweitert, und es kommen noch die beiden entsprechenden Regionaljournale Basel Baselland und Zentralschweiz dazu.

Gar neue Verbreitungsgebiete wurden im Gebiet Bern Freiburg und im Gebiet Ostschweiz geschaffen. Neben den entsprechenden Regionaljournalen aus diesen Gebieten, ist im Raum Bern Freiburg auch das «Regionaljournal Aargau Solothurn« zu hören, so dass die Nahtstelle zum Gebiet Nordschweiz/Zentralschweiz abgedeckt wird. Das «Regionaljournal Ostschweiz» wird zudem weiterhin auch im Versorgungsgebiet Nordschweiz/Zentralschweiz verbreitet und ist so auch im Linthgebiet und im Glarnerland zu empfangen.

Um genau zu erfahren, welches «Regionaljournal» nun wo über DAB+ zu empfangen ist, gibt man am besten auf der Website www.digitalradio.ch oder www.broadcast.ch seine Postleitzahl/Gemeinde ein. Auf der eingeblendeten Liste der empfangbaren Radioprogramme sieht der Besucher oder die Besucherin, ob er sein «Regionaljournal» am Wohnort empfangen kann. Bei der Wahl des Programms von Radio SRF 1 wählt das DAB+ Gerät automatisch das entsprechende «Regionaljournal».

 

Studie zu Radio und Fernsehen: Private TV-Programme teilweise zufriedenstellend

Biel/Bienne, 20.12.2013 – Knapp die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist mit den Programmen der Regionalfernsehen zufrieden. Die Fernsehprogramme der SRG SSR und der Lokalradios sagen rund 60 Prozent der befragten Personen zu. Spitzenreiter im gesamten Rundfunkbereich sind die Radioprogramme der SRG, die rund 75 Prozent der Befragten gefallen. Dies ergab eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM), für die im Frühjahr 2013 rund 3600 Interviews durchgeführt wurden.

Die privaten Fernsehprogramme kommen bei knapp der Hälfte des ansässigen Publikums gut an. Einbussen bei der Publikumsgunst haben die privaten TV-Stationen bei der Qualität der Herstellung ihrer Programme sowie ihrem Unterhaltungswert zu verzeichnen: Bei fast allen erhobenen Qualitäts-Merkmalen schneiden sie schlechter ab als die Radio- und Fernsehprogramme der SRG und die privaten Lokalradioprogramme. Die Regionalfernsehen werden als weniger professionell, weniger informativ und weniger ausgewogen eingeschätzt als diejenigen der Radio- und Fernsehkonkurrenz. Zudem werden die Regionalfernsehen von allen beurteilten Rundfunkprogrammen als die am wenigsten unterhaltsamen eingestuft. Bei einem Merkmal sind die Regionalfernsehprogramme der Radio- und Fernsehkonkurrenz jedoch überlegen: Beim Stellenwert des Lokalen, den ihre Programme in den Augen des Publikums haben. Hier liegen sie vor der Konkurrenz. Mit ihrem starken Bezug zum lokal-regionalen Geschehen erfüllen sie den Auftrag des Bundes beziehungsweise ihrer Konzession.

Lokal-regionale Information

Eine Studie zu den Regionalfernsehprogrammen aus dem Jahr 2012 bestätigt, dass die meisten Nachrichtensendungen der konzessionierten Regionalfernsehen die Ereignisse ihrer Umgebung stark berücksichtigen. Im Durchschnitt haben mehr als acht von zehn Beiträgen einen Bezug zum konzessionierten Sendegebiet und erfüllen damit ihren Auftrag. Überdurchschnittliche Regionalbezüge wurden für die Sender Canal Alpha, TeleBielingue, TeleTicino, Léman Bleu, Canal 9, Tele 1 und TeleBasel festgestellt.

Nutzung von Radio und TV-Programmen in der Schweiz 2013 (IPMZ):
Die Repräsentativbefragung des Schweizer Medienpublikums 2013 wurde an der Universität Zürich im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation im Rahmen der kontinuierlichen Begleitforschung unter der Leitung von Prof. Heinz Bonfadelli und Dr. Benjamin Fretwurst durchgeführt. Die Feldarbeit besorgte das Institut Demoscope mittels Telefoninterviews (CATI). Die Stichprobenziehung erfolgte im Zufallsverfahren mit Quoten nach Alter, Geschlecht und Lokalräumen. Zwischen dem 12. Februar und dem 30. März 2013 wurden insgesamt 3607 Interviews durchgeführt. Inhaltlich fokussiert die Studie auf Qualitätsbeurteilungen der Schweizer Radio- und Fernsehprogramme durch das Publikum. Die Studie 2013 kostete 162‘900.- Franken.

Kontinuierliche Fernsehprogrammforschung in der Schweiz 2012 (Universität Freiburg):
Die Analyse der Programme der Regionalfernsehstationen 2012 wurde durch die Universität Freiburg im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation im Rahmen der kontinuierlichen Programmbeobachtung unter der Leitung von Prof. Steffen Kolb erstellt. Die Programme der konzessionierten Stationen sowie des meldepflichtigen TeleZüri wurden in der Woche vom 26. März bis 1. April und in der Woche vom 8. bis 14. Oktober 2012 untersucht. Die Programmanalysen des Regionalfernsehens beschränken sich auf die Informationsangebote während der Hauptsendezeit. Die Information ist der einzige regulierte Bereich des Regionalfernsehens (siehe unten). Die Studie kostete 118‘879.- Franken.

Die Studien sind Teil eines Forschungspakets zur Beobachtung der Programmqualität von Radio und Fernsehen. Das Forschungsprogramm soll die öffentliche Diskussion über die Leistungen der Radio- und Fernsehsender anregen.

Programmauftrag der konzessionierten Regionalfernsehstationen:
Die Konzessionärin veranstaltet ein tagesaktuelles regionales Fernsehprogramm, das vorwiegend über die relevanten lokalen und regionalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge informiert sowie zur Entfaltung des kulturellen Lebens im Versorgungsgebiet beiträgt.

Die Konzessionärin stellt werktags während den Hauptsendezeiten (18 bis 23 Uhr) sicher, dass ihre lokalen und regionalen Informationsangebote:
a. in erster Linie relevante Informationen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport beinhalten;
b. thematisch vielfältig sind;
c. eine Vielfalt an Meinungen und Interessen wiedergeben;
d. eine Vielfalt von Personen beziehungsweise Personengruppen zu Wort kommen lassen und
e. das gesamte Versorgungsgebiet berücksichtigen.

Grischa feiert den 25. Geburtstag

grischa25www.radiogrischa.ch

Nach verschiedenen Aktionen und Gratis-Konzerten im laufenden Jahr setzt Radio Grischa zum grossen Schlussakt des Jubiläumsjahres an. Während einer Woche wird auf dem Sender gefeiert, nächtelang moderiert, Wünsche erfüllt, zurück geblickt und zum Abschluss mit einem grossen Live-Konzert der Geburtstag gebührend ausgeklungen.
Mit den Star-DJs Remady & Manu-L wurde das Jubiläumsjahr in Savognin feierlich eröffnet. Es folgten Gratis-Konzerte an der gehla und im Brennerei Club Mels, welche jeweils bis auf den letzten Platz ausverkauft waren. Nun setzt Radio Grischa einen grossen Schlusspunkt und feiert während
einer ganzen Woche. Als krönender Abschluss winkt ein exklusives Live-Konzert am Montag, 9. Dezember im Palazzo in Chur.

Spezielle Radiowoche
Ab dem 2. Dezember dreht sich auf Radio Grischa alles um den 25. Geburtstag. Das beliebte „Grischa-Böckli“ ist täglich im Bündnerland auf Tour. Es besucht Eishockeyspiele, mischt sich unter die Reisenden der Rhätischen Bahn und hilft an der Supermarkt-Kasse beim Einpacken der Einkäufe. Jeweils über Mittag blickt Radio Grischa zudem zurück auf ein Vierteljahrhundert Bündner Radiogeschichte. Am Abend sind dann die ehemaligen Mitarbeiter am Drücker. In der Wunschkonzert-Stunde „Saluti“ jeweils ab 18 Uhr blicken ehemalige Mitarbeiter zurück auf ihre Zeit beim Bündner Lokalsender und plaudern aus dem Nähkästchen.